Die Checkliste zeigt beteiligten Betrieben, Berufskollegs und Auszubildenden auf, welche Schritte bei einer grenzüberschreitenden Verbundausbildung erforderlich sind, unterteilt nach vor, während und nach dem Auslandsaufenthalt.
Die Checkliste gibt es in den folgenden Sprachen:
| deutsch | englisch | französisch | niederländisch |
| polnisch | norwegisch | ungarisch neu |
Das Bewerbungsschreiben ist ein Beispiel für ein Anschreiben an einen potenziellen Gastbetrieb im Ausland. Es enthält alle Aspekte, die bei einer Bewerbung „auf größere Distanz“ wesentlich sind. Denn es gilt, die Bewerbung aussagekräftig zu gestalten, da in der Regel ein persönliches Vorstellungsgespräch aufgrund der räumlichen Distanz nicht stattfinden kann.
Das Musterbewerbungsschreiben gibt es in den folgenden Sprachen:
| deutsch | englisch | französisch | niederländisch |
| polnisch | norwegisch | ungarisch neu |
Mithilfe des Rasters zur Selbstbeurteilung lassen sich individuelle Niveaus von Sprachkenntnissen einfach und verständlich und jeweils aktuell benennen. Es handelt sich um einen gemeinsamen europäischen Referenzrahmen für Sprachen des Europarats.
Zwischen den beteiligten Betrieben und dem/der Auszubildenden sollte ein Vertrag geschlossen werden, der die Rahmenbedingungen der Ausbildungsphase im Ausland regelt. Der Mustervertrag ist ein Vorschlag für eine Vereinbarung zwischen dem deutschen Betrieb, dem ausländischen Betrieb und dem/der Auszubildenden. Einzelne Klauseln können je nach Bedarf hinzugefügt, geändert oder gestrichen werden.
Den Mustervertrag gibt es in den folgenden Sprachen:
| deutsch | englisch | französisch | niederländisch |
| polnisch | norwegisch | ungarisch neu |
Wenn ein Ausbildungsabschnitt im Ausland länger als vier Wochen dauert, so ist nach § 41 a (3) der Handwerksordnung (HwO) ein mit der zuständigen Stelle abgestimmter Ausbildungsplan erforderlich. Darin vereinbaren der entsendende und der aufnehmende Betrieb, welche Inhalte während der Auslandsphase vermittelt werden sollen. Grundlage ist die Ausbildungsordnung des Entsendelandes. Der Ausbildungsplan ist der zuständigen Stelle, z. B. der Handwerkskammer, vorzulegen.
Der Ausbildungsplan wurde aus deutscher Perspektive entworfen. Betrieben/Ausbildungseinrichtungen in anderen Ländern soll er als Vorlage dienen. Er kann bei der Entsendung eigener Auszubildender auf die jeweiligen nationalen Gegebenheiten angepasst werden.
Den Ausbildungsplan gibt es in den folgenden Sprachen:
| deutsch | englisch | französisch | niederländisch |
| polnisch | norwegisch | ungarisch neu |
Mit dem Logbook dokumentiert der/die Auszubildende Auslandsphasen während der Ausbildung. Er/sie beschreibt aus persönlicher Sicht, welche fachlichen, sprachlichen, interkulturellen und persönlichen Kenntnisse bzw. Fertigkeiten er/sie im Ausland erworben hat. Somit wird deutlich, was der/die Auszubildende zusätzlich zu der üblichen Ausbildung gelernt hat. Das ist sowohl für den Ausbildungsbetrieb interessant als auch für andere Betriebe, bei denen sich der/die Auszubildende später einmal bewirbt. Der Gastbetrieb und der entsendende Betrieb bekommen einen Zugang zu dem Logbook und haben die Möglichkeit, den Aufenthalt nachzuvollziehen und aus ihrer Sicht zu kommentieren.
Um ein Logbook in Facebook anzulegen, bietet sich die Funktion „Gruppe“ an.
Voraussetzung: alle Personen, die Zugriff auf die Gruppe erhalten sollen, haben ein Facebook-Account und sind deine „Freunde“.
Im eigenen Facebook-Account richtest du eine Gruppe „Logbook“ ein und legst fest, welche deiner „Facebook-Freunde“ Zugriff auf diese Gruppe erhalten sollen.
Die Sicherheitseinstellung der Gruppe solltest du mindestens auf „Closed“ stellen. Die Gruppe ist dann für alle „Freunde“ sichtbar, aber nur Mitglieder können deine Einträge lesen. Bei der Sicherheitseinstellung „Secret“ ist die Gruppe nur für Mitglieder sichtbar und nur diese können deine Beiträge lesen.
In der Gruppe „Logbook“ berichtest du dann nach und nach über deine Ausbildung im Ausland. Die Mitglieder der Gruppe haben die Möglichkeit, die Beiträge zu kommentieren.
In der Lehrvereinbarung legen Auszubildende/r und Berufskolleg fest, auf welche Weise der schulische Lernstoff während des Auslandsaufenthaltes vermittelt wird. Es werden die Inhalte und die Kommunikationsformen abgestimmt.
Die Lehrvereinbarung wurde aus deutscher Perspektive entworfen. Berufskollegs in anderen Ländern soll sie als Vorlage dienen. Sie kann bei der Entsendung eigener Auszubildender auf die jeweiligen nationalen Gegebenheiten angepasst werden.
Die Lehrvereinbarung gibt es in den folgenden Sprachen:
| deutsch | englisch | französisch | niederländisch |
| polnisch | norwegisch | ungarisch neu |
Das Zertifikat dient dazu Lernergebnisse, die der/die Auszubildende im Rahmen von Auslandsaufenthalten erworben hat, zu dokumentieren und zu bewerten.
Es wird zum Ende des Auslandsaufenthaltes durch den Gastbetrieb und die/den Auszubildende/n ausgefüllt und von Beiden unterzeichnet.
Das Zertifikat gibt es in den folgenden Sprachen:
| deutsch | ||
| englisch |
Der Fragebogen dient dem Gastbetrieb zur abschließenden Bewertung der GVA-Maßnahme. Im Zentrum stehen Fragen zum Aufwand und Nutzen für den eigenen Betrieb und den Auszubildenden sowie Fragen zur Begleitung und Unterstützung durch verantwortliche Institutionen. Auch der Kompetenzgewinn des Auszubildenden soll mit Hilfe des Fragebogens reflektiert werden.
Den Fragebogen gibt es in den folgenden Sprachen:
| deutsch | englisch | französisch | niederländisch |
| polnisch | norwegisch | ungarisch neu |
Der Fragebogen dient dem Entsendebetrieb zur abschließenden Bewertung der GVA-Maßnahme. Im Zentrum stehen Fragen zum Aufwand und Nutzen für den eigenen Betrieb und den Auszubildenden sowie Fragen zur Begleitung und Unterstützung durch verantwortliche Institutionen. Auch der Kompetenzgewinn des Auszubildenden soll mit Hilfe des Fragebogens reflektiert werden.
Den Fragenbogen gibt es in den folgenden Sprachen:
| deutsch | englisch | französisch |
| niederländisch | ungarisch neu |
Der Feedbackfragebogen dient der Sammlung von Erfahrungen, die Lehrpersonen mit GVA gemacht haben. Der Feedbackfragebogen richtet sich nur an Lehrpersonen. Bisher wurde der Fragebogen als Leitfaden für Interviews genutzt.
Viele Erfahrungen der Akteure über die Projektlaufzeit münden in einem konkreten Produkt, sind aber auch Erfahrungen über Abläufe, die gut funktioniert haben. In der Zusammenfassung finden sich u. a. Indikatoren für eine gute Partnerschaft, Finanzierungsmodelle und Anregungen, das Logbook im Heimatbetrieb zu nutzen, um auch anderen Mitarbeitern den Blick über die Grenze zu öffnen.
Im Projekt LaWA konnten bereits verschiedene Auszubildende Teile ihrer Ausbildung im Ausland absolvieren. Dies waren bisher insbesondere Jugendliche, die eine Ausbildung zum Zimmerer oder zum Metallbauer (Fachrichtung Konstruktionstechnik) absolvieren. Einige der Aufenthalte wurden zwischen deutschen und französischen Betrieben organisiert. Alle im Projekt involvierten Betriebe betonen neben den überfachlichen Mehrwerten von Auslandsaufenthalten (bspw. Kompetenzzuwächsen im Bereich interkultureller Kompetenzen) auch fachliche Mehrwerte. Genau diese fachlichen Mehrwerte wurden in einem exemplarischen Berufsbildervergleich untersucht. Hierzu wurden zu den deutschen Berufsbildern ‚Metallbauer (Fachrichtung Konstruktionstechnik)‘ und ‚Zimmerer‘ französische Entsprechungen identifiziert und schließlich mithilfe eines speziellen Vergleichsrasters fachliche Unterschiede ermittelt. Es zeigte sich, dass selbst bei sehr eng verwandten europäischen Berufsbildern fachliche Mehrwerte für beide Seiten existieren. Mit anderen Worten: Austausche können bereits aus rein fachlicher Perspektive für französische und deutsche Auszubildende von Vorteil sein. Die Vergleichsmethodik und die Ergebnisse des Vergleichs werden im Paper ‚Vergleich internationaler Berufsbilder‘ dargestellt.
Im Projekt LaWA wurden längerfristige Auslandsaufenthalte von Auszubildenden aus Handwerksbetrieben organisiert und durchgeführt. Das Europäische Leistungspunktesystem für die Berufsbildung (ECVET) beschäftigt sich vorrangig mit der Anerkennung von Lernerfolgen, die im Ausland – beispielsweise durch längerfristige Auslandsaufenthalte von Auszubildenden – erworben wurden. Abgeleitet vom ECVET wurden verschiedene Instrumente und Verfahren entwickelt und erprobt, um die Organisation von Auslandsaufenthalten sowie die Dokumentation und Zertifizierung entsprechender Lernerfolge zu unterstützen. Die ECVET-Expertise gibt einen Einblick in die Hintergründe und stellt die Instrumente und Verfahren im Einzelnen vor.
Französische Europaassistenten starten am 18. November mit ihrem Unterricht